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Brechtliederen gezongen door Judith Linssen, Isabella Chapel en Roeland Drost Mein Sohn, was immer auch aus dir werde

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Brechtliederen gezongen door Judith Linssen, Isabella Chapel en Roeland Drost Mein Sohn, was immer auch aus dir werde



Datum12.05.2019
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Brechtliederen gezongen door Judith Linssen, Isabella Chapel en Roeland Drost
Mein Sohn, was immer auch aus dir werde van Bertolt Brecht en Hanns Eisler door Roeland Drost en Judith Linssen.
Mein Sohn, was immer auch aus dir werde,

sie stehn mit Knüppeln bereit schon jetzt,

denn für dich, mein Sohn, ist auf dieser Erde nur der Schuttablagerungsplatz da,

und der ist besetzt.


Mein Sohn, laß es dir von deine Mutter sagen:

Auf dich wartet ein Leben, schlimmer als die Pest

Aber ich hab dich nicht dazu ausgetragen,

daß du dir das einmal ruhig gefallen lässt.


Was du nicht hast, daß gib nicht verloren,

was sie dir nicht geben, sieh zu, dass du’s kriegst.

Ich deine Mutter, hab dich nicht geboren,

dass du einst des Nachts unter Brückenbögen liegst


Vielleicht bist du nicht aus besonderem Stofe,

ich habe nicht Geld für dich noch Gebet,

und ich baue auf dich allein, wenn ich hofe,

dass du nicht an Stempelstellen lungerst und deine Zeit vergeht.


Wenn ich nachts schlaflos neben dir liege,

fühl ich oft nach deiner kleinen Faust.

Sicher, sie planen mit dir jetzt schön Siege.

Was soll ich nur machen, dass du nicht ihren dreckigen Lügen traust?


Deine Mutter, mein Sohn, hat dich nicht belogen,

dass du etwas ganz besonderes seist,

aber sie hat dich auch nicht mit Kummer aufgezogen,

das du einmal im Stacheldraht hängst und nach Wasser schreist.


Mein Sohn, halte dich an deines gleichen,

damit ihre Macht wie ein Staub zerstiebt.

Du, mein Sohn, und ich und alle unseresgleichen müssen zusammenstehn und müssen erreichen,

dass es auf die Welt nicht mehr zweierlei Menschen gibt.



Mijn zoon, wat er ook van je worden zal
Mijn zoon, wat er ook van je worden zal

Ze staan al met de knuppels klaar

Want voor jou, mijn zoon, is er op aarde geen andere plaats dan het stort

En dat is al bezet


Mijn zoon, laat het je van je moeder zeggen:

Op jou wacht een leven, slechter dan de pest

Maar ik heb dat niet voor jou besteld,

Ook niet dat je je er rustig bij neerlegt


Wat je niet krijgt, kun je niet verliezen

Wat ze je niet geven, zorg ervoor, dat je het krijgt

Ik, je moeder, heb je niet op de wereld gezet

Zodat je ’s nachts onder de brug zou slapen


Misschien heb je geen bijzonder talent,

Ik heb geen geld voor je, noch een gebed,

Ik reken op jou alleen, wanneer ik hoop,

Dat jij je tijd niet vergooit en gaan stempelen moet


Wanneer ik ’s nachts slapeloos naast jou lig

Voel ik dikwijls je kleine vuist

Vast en zeker plan je daarmee grote overwinningen

Wat kan ik doen, zodat je hun strontleugens niet vertrouwt?


Je moeder, mijn zoon, heeft je niet belogen,

Dat jij iets heel bijzonder bent

Maar ze heeft je ook niet met zoveel zorg opgevoed

Dat ze kan vermijden dat je ooit in het prikkeldraad hangt en om water schreeuwt.


Mijn zoon, hou vast aan je gelijken,

Daardoor wordt je macht scherp als een mes

Jij, mijn zoon, en ik en al onze gelijken moeten samen staan

En bereiken,

Dat er op aarde tussen mensen nooit meer tweestrijd kan bestaan
(vrije vertaling Alain Pringels)

Alabama song van Bertolt Brecht en Kurt Weil (1929/30) door Roeland Drost en Judith Linssen.
Well, show me the way

To the next whiskey bar

Oh, don't ask why

Oh, don't ask why


Show me the way

To the next whiskey bar

Oh, don't ask why

Oh, don't ask why


For if we don't find

The next whiskey bar

I tell you we must die

I tell you we must die

I tell you, I tell you

I tell you we must die


Oh, moon of Alabama

We now must say goodbye

We've lost our good old mama

And must have whiskey, oh, you now why


Oh, moon of Alabama

We now must say goodbye

We've lost our good old mama

And must have whiskey, oh, you now why


Well, show me the way

To the next little girl

Oh, don't ask why

Oh, don't ask why

Show me the way

To the next little girl

Oh, don't ask why

Oh, don't ask why


For if we don't find

The next little girl

I tell you we must die

I tell you we must die

I tell you, I tell you

I tell you we must die


Oh, moon of Alabama

We now must say goodbye

We've lost our good old mama

And must have whiskey, oh, you now why



Ballade von der unzulänglichkeit Menschlichen Planens (1928) van Bertolt Brecht door Roeland Drost en Isabella Chapel.
Der Mensch lebt durch den Kopf.

Sein Kopf reicht ihm nicht aus.

Versuch es nur, von deinem Kopf

Lebt höchstens eine Laus.

Denn für dieses Leben

Ist der Mensch nicht schlau genug.

Niemals merkt er eben

Diesen Lug und Trug.


Ja, mach nur einen Plan!

Sei nur ein großes Licht!

Und mach dann noch’nen zweiten Plan

Gehen tun sie beide nicht.

Denn für dieses Leben

Ist der Mensch nicht schlecht genug.

Doch sein höhres Streben

Ist ein schöner Zug.


Ja, renn nur nach dem Glück

Doch renne nicht zu sehr

Denn alle rennen nach dem Glück

Dan Glück rennt hinterher.

Denn für dieses Leben

Ist der Mensch nicht anspruchlos genug.

Drum ist all sein Streben

Nur ein selbstbetrug.


Der Mensch ist gar nicht gut

Drum hau ihm auf den Hut.

Hast du ihm auf den Hut gehaut

Dann wird er vielleicht gut.

Denn für dieses Leben

Ist der Mensch nicht gut genug

Darum haut ihm eben

Ruhig auf den Hut!



Ballade van de ontoereikendheid van ‘s mensen plannen
De mens leeft met zijn kop. Zijn kop is vaak abuis.

Probeer het maar, ook van jouw kop

Leeft op zijn hoogst een luis.

Voor dit aardse leven

Is de mens gewoon te dom,

Niet in list bedreven,

Voor bedrog te stom.
Ja, maak jij maar een plan!

Wees jij maar een groot licht!

En maak dan nog een ander plan, nooit zijn ze waterdicht.

Voor dit aardse leven

Is de mens gewoon te goed.

Doch zijn hoger streven

Is toch o, zo zoet.
Ja, loop naar het geluk

Maar loop niet ver vooraan,

Eenieder loopt naar het geluk,

‘t Geluk loopt achteraan.

Voor dit aardse leven

Is de mens te ijdel toch.

Daarom is zijn streven

Enkel zelfbedrog.


De mens is toch niet goed,

Dus mep hem op zijn hoed.

Heb jij hem op zijn hoed gemept

Dan wordt hij misschien goed.

Voor dit aardse leven

Is de mens niet goed genoeg.

Mep hem daarom even

Rustig op zijn hoed!


(vertaling Geert van Istendael en Koen Stassijns)

Das Lied vom Surabaya-Johnny van Bertolt Brecht en Kurt Weill (1929) door Roeland Drost en Judith Linssen.
Ich war jung, Gott, erst sechzehn Jahre

Du kamest von Birma herauf

Und sagtest, ich solle mit dir gehen

Du kämest für alles auf.

Ich fragte nach deiner Stellung

Du sagtest, so wahr ich hier steh

Du hättest zu tun mit der Eisenbahn

Und nichts zu tun mit der See.

Du sagtest viel, Johnny

Kein Wort war wahr, Johnny

Du hast mich betrogen, Johnny, in der ersten Stund

Ich hasse dich so, Johnny

Wie du dastehst und grinst, Johnny

Nimm die Pfeife aus dem Maul, du Hund.


Surabaya-Johnny, warum bist du so roh?

Surabaya-Johnny, mein Gott, ich liebe dich so.

Surabaya-Johnny, warum bin ich nicht froh?

Du hast kein Herz, Johnny, und ich liebe dich so.


Zuerst war es immer Sonntag

So lang, bis ich mitging mit dir

Aber schon nach zwei Wochen

War dir nicht nichts mehr recht an mir.

Hinauf und hinab durch den Pandschab

Den Fluß entlang bis zur See:

Ich sehe schon aus im Spiegel

Wie eine Vierzigjährige.

Du wolltest nicht Liebe, Johnny

Du wolltest Geld, Johnny

Ich aber sah, Johnny, nur auf deinen Mund.

Du verlangtest alles, Johnny

Ich gab dir mehr, Johnny

Nimm die Pfeife aus dem Maul, du Hund.


Surabaya-Johnny, warum bist du so roh?

Surabaya-Johnny, mein Gott, ich liebe dich so. Surabaya-Johnny, warum bin ich nicht froh?

Du hast kein Herz, Johnny, und ich liebe dich so.
Ich hatte es nicht beachtet

Warum du den Namen hast

Aber an der ganzen langen Küste

Warst du ein bekannter Gast.

Eines morgens in einem Sixpencebett

Werd ich donnern hören die See

Und du gehst, ohne etwas zu sagen

Und dein Schiff liegt unten am Kai.

Du hast kein Herz, Johnny

Du bist ein Schuft, Johnny

Du gehst jetzt weg, Johnny, sag mir den Grund.

Ich liebe dich doch, Johnny

Wie am ersten Tag, Johnny

Nimm die Pfeife aus dem Maul, du Hund.


Surabaya-Johnny, warum bist du so roh?

Surabaya-Johnny, mein Gott, ich liebe dich so. Surabaya-Johnny, warum bin ich nicht froh?

Du hast kein Herz, Johnny, und ich liebe dich so.

Surabaya Johnny (versie van Marianne Faithfull)
I was young, I was just sixteen then,

When you came up from Burma one day.

And you told me to pack up my suitcase,

And I did, and you took me away.

I said, do you work nice and steady,

Or do you go sailing and roving out to sea?

And you said, I have a job on the railroad,

And baby, how swell it’s all gonna be.

You said a lot, Johnny. It was all lies.

You sure had me fooled, right from the start.

I hate you when you laugh at me like that.

Take that pipe out of your mouth, Johnny.


Surabaya Johnny. Is it really the end?

Surabaya Johnny. Will the hurt ever mend?

Surabaya Johnny. Ooh, I burn at your touch.

You got no heart, Johnny, but oh, I love you so much.


Thought at first you were kind and gentle,

till I packed up and went off with you.

And it lasted two weeks until one day

You laughed at me and hit me too.

You dragged me all over the city,

Up the river and down to the sea.

Now I look at myself in the mirror

And some old woman looks back at me.

You didn’t want love, Johnny, you wanted money.

I gave you all I had. You wanted more.

Oh, don’t look at me that way.

I’m only trying to talk to you.

Wipe that grin off your face, Johnny.

Surabaya Johnny. Is it really the end?

Surabaya Johnny. Will the pain never mend?

Surabaya Johnny. How I burn at your touch.

You got no heart, Johnny, but oh, I love you so much.
When we met I forgot to ask you

Why they called you that funny name,

But in every hotel on the seacoast

I found out, and I loved you all the same.

I’m tired. I’m worn out.

The seas pounding in my ears.

And I reach out my arms to hold you.

You’re not here and who even cares?

You got no heart, Johnny. You’re just no good.

You going now? Oh, tell me why.

I love you after all, Johnny, like that very first day.

Don’t laugh at me no more, Johnny.


Surabaya Johnny. Is it really the end?

Surabaya Johnny. Will the hurt ever mend?

Surabaya Johnny. Oh, I burn at your touch.

You got no heart, Johnny, but oh, I love you,

I love you, I love you so much.

Brechtgedichten door David Geysen en Hugo Maerten
Over het verdronken meisje van Bertolt Brecht (1919) voorgedragen door David Geysen.
Toen zij verdronken was en stroomafwaarts dreef

Van de beken naar de grotere stromen

Leek het of het hemelopaal vreemd achterbleef

Alsof het lijk nog in moest tomen.


Wieren en algen woekerden over haar heen

Zodat zij langzaamaan veel werd verzwaard

Koel zwommen de vissen tegen haar been

Planten en dieren bezwaarden nog haar laatste vaart.


En de hemel werd ’s avonds zo donker als rook

En wist ’s nachts met de sterren het licht te bewaren.

Maar vroeg werd hij klaar, zodat haar ook

Een morgen en een avond gegeven waren.


Toen haar bleke lijf in het water weggerot was

Heeft God haar gaandeweg vergeten (zonder veel haast)

Eerst haar gezicht, toen de handen en haar haar op het laatste pas

Daarna werd zij aas in stromen met veel aas.


(vertaling Geert van Istendael)

Vom ertrunkenen Mädchen
Als sie ertrunken war und hinunterschwamm

Von den Bächen in die größeren Flüsse

Schien der Opal des Himmels sehr wundersam

Als ob er die Leiche begütigen müsse.


Tang und Algen hielten sich an ihr ein

So dass sie langsam viel schwerer ward

Kühl die Fische schwammen an ihrem Bein

Pflanzen und Tiere beschwerten noch ihre letzte Fahrt.


Und der Himmel ward abends dunkel wie Rauch

Und hielt nachts mit der Sternen das Licht in Schwebe.

Aber früh war er hell, dass es auch

Noch für sie Morgen und Abend gebe.


Als ihr bleicher Leib im Wasser verfaulet war

Geschah es (sehr langsam), dass Gott sie allmählich vergaß

Erst ihr Gesicht, dann die Hände und ganz zuletzt erst ihr Haar.

Dann ward sie Aas in Flüssen mit vielem Aas.



Fragen eines lesenden Arbeiters van Bertolt Brecht (1935) voorgedragen door Hugo Maerten.
Wer baute das siebentorige Theben?

In den Büchern stehen die Namen von Königen.

Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?

Und das mehrmals zerstörte Babylon

Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern

Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?

Wohin gingen an dem Abend, wo die chinesische Mauer fertig war

Die Maurer? Das große Rom

Ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen

Triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz

Nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis

Brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang

Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.
Der junge Alexander eroberte Indien.

Er allein?

Cäsar schlug die Gallier.

Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?

Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte

Untergegangen war. Weinte sonst niemand?

Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer

Siegte außer ihm?


Jede Seite ein Sieg.

Wer kochte den Siegesschmaus?

Alle zehn Jahre ein großer Mann.

Wer bezahlte die Spesen?


So viele Berichte

So viele Fragen.



Vragen van een lezende arbeider
Wie bouwde het zevenpoortige Thebe?

In de boeken staan de namen van koningen.

Hebben de koningen de rotsblokken aangesleept?

En het zo vaak verwoeste Babylon

Wie heeft het zoveel keer opgebouwd? In welke huizen

Van het goudglanzige Lima woonden de bouwvakkers?

Waarheen gingen op de avond toen de Chinese muur af was

De metselaars? Het grote Rome

Staat vol triomfbogen. Wie richtte ze op? Over wie

Triomfeerden de Caesars? Had het veelbezongen Byzantium

Alleen paleizen voor zijn inwoners? Zelfs in het legendarische Atlantis

Schreeuwden in de nacht toen de zee het opslokte

De verzuipenden om hun slaven.
De jonge Alexander veroverde Indië.

Hij alleen?

Caesar versloeg de Galliërs.

Had hij op zijn minst niet een kok mee?

Philips van Spanje weende toen zijn vloot

Was vergaan. Weende anders niemand?

Frederik de Tweede zegevierde in de Zevenjarige Oorlog. Wie

Zegevierde behalve hij?


Elke bladzij een zege.

Wie kookte het zegemaal?

Om de tien jaar een groot man.

Wie betaalde de kosten?


Zoveel verhalen

Zoveel vragen.


(vertaling Geert van Istendael)

Die Krücken van Bertolt Brecht voorgedragen door Hugo Maerten.
Sieben Jahre wollt kein Schritt mir glücken

Als ich zu dem großen Arzte kam

Fragte er: Wozu die Krücken?

Und ich sagte: Ich bin lahm.


Sagte er: Das ist kein Wunder.

Sei so freundlich, zu probieren!

Was dich lähmt, ist dieser Plunder.

Geh, fall, kriech auf allen vieren!


Lachend wie ein Ungeheuer

Nahm er mir die schönen Krücken

Brach sie durch auf meinem Rücken

Warf sie lachend in das Feuer.


Nun, ich bin kuriert: ich gehe.

Mich kurierte ein Gelächter.

Nur zuweilen, wenn ich Hölzer sehe

Gehe ich für Stunden etwas schlechter.


De krukken
Zeven jaren lang wou geen stap nog lukken.

Tot ik bij de grote dokter kwam

Hij vroeg: waartoe krukken?

En ik zei: ik ben lam.


Hij zei: dat is geen wonder.

Wees zo vriendelijk dit te proberen!

Wat je verlamt is die rommel.

Ga, val, en kruip op alle vier!


Lachend als een monster

Nam hij mijn krukken

brak ze in stukken op mijn rug

en wierp ze in het vuur


nu ben ik genezen: ik ga.

Genezen werd ik door een lachen

Slechts zo nu en dan, wanneer ik hout zie,

Ga ik enkele uren slechter.


(vrije vertaling Alain Pringels)

Ulm 1592 van Bertolt Brecht (1934) voorgedragen door David Geysen.
Bisschop, ik kan vliegen

Zei de snijder tot de bisschop.

Kijk, zo gaat dat in zijn werk!

En hij klom met van die zaken

Waar hij vleugels van wou maken

Op de hoge, hoge koepel van de kerk.

De bisschop liep verder.

Wat zit hij daar te liegen

De mens is geen vogel

Nooit of nooit zal hij vliegen

Zei de bisschop over de snijder.
De snijder is gestorven

Zei het volk tegen de bisschop.

Het was nogal een kabaal.

Zijn vleugels zijn uiteengespetterd

En daar ligt hij nu verpletterd

Op het harde, harde plein voor het portaal.

Laat de klokken luiden

Hij was altijd aan het liegen

De mens is geen vogel

Nooit of nooit zal hij vliegen

Zei de bisschop tegen de mensen.
(vertaling Geert van Istendael en Koen Stassijns)
Ulm 1592
Bischof, ich kann fliegen

Sagte der Schneider zum Bischof.

Paß auf, wie ich’s mach!

Und er stieg mit so’nen Dingen

Die aussahn wie Schwingen

Auf das große, große Kirchendach.

Der Bischof ging weiter.

Das sind lauter so Lügen

Der Mensch ist kein Vogel

Es wird nie ein Mensch fliegen

Sagte der Bischof vom Schneider.
Der Schneider ist verschieden

Sagten die Leute dem Bischof.

Es war eine Hatz.

Seine Flügel sind zerspellet

Und er liegt zerschellet

Auf dem harten, harten Kirchenplatz.

Die Glocken sollen läuten

Es war nichts als Lügen

Der Mensch ist kein Vogel

Es wird nie ein Mensch fliegen

Sagte der Bischof den Leuten.

Herinnering aan Marie A. van Bertolt Brecht (1920) voorgedragen door David Geysen.
Die dag, ‘t was in de blauwe maand september,

Stil onder een nog jonge pruimenboom,

Hield ik haar vast, de stille, bleke liefde,

Vast in mijn arm zoals een gouden droom.

En boven ons de mooie zomerhemel,

Daar hing een wolk, ik keek heel lang naar haar,

Ze was zeer wit en ongelooflijk boven

En toen ik opkeek was ze niet meer daar.


En sinds die dag zijn vele, vele maanden

Stil weggespoeld, zoals dat altijd gaat,

De pruimenbomen zijn vast neergehouwen

En vraag je mij hoe ‘t met de liefde staat?

Dan zeg ik jou: ik zou het niet meer weten.

Wat jij bedoelt, dat weet ik, wees gerust,

Maar haar gezicht dat ben ik echt vergeten,

Ik weet alleen: ik heb het ooit gekust.


Maar ook die kus was ik allang vergeten

Als toen die wolk daar niet gehangen had.

Dat weet ik nog en zal ik altijd weten,

Ze was zeer wit, daar boven boom en blad.

De pruimenbomen blijven misschien bloeien,

Die ene vrouw heeft nu misschien haar achtste kind,

Die ene wolk, die bloeide slechts minuten

Al toen ik opkeek, week ze in de wind.


Errinerung an die Marie A.
An jenem Tag im blauen Mond September

Still unter einem jungen Pflaumenbaum

Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe

In meinem Arm wie einen holden Traum.

Und über uns im schönen Sommerhimmel

War eine Wolke, die ich lange sah

Sie war sehr weiß und ungeheuer oben

Und als ich aufsah, war sie nimmer da.


Seit jenem Tag sind viele, viele Monde

Geschwommen still hinunter und vorbei

Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen

Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?

So sag ich dir: ich kann mich nicht erinnern.

Un doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst

Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer

Ich weiß nur mehr: ich küsste es dereinst.


Und auch den Kuß, ich hätt ihn längst vergessen

Wenn nicht die Wolke da gewesen wär

Die weiß ich noch und werd ich immer wissen

Sie war sehr weiß und kam von oben her.

Die Pflaumenbäume blühn vielleicht nach immer

Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind

Doch jene Wolke blühte nur Minuten

Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.


(vertaling Geert van Istendael en Koen Stassijns)

Sie sagt van Bertolt Brecht voorgedragen door Hugo Maerten.
Sie sagt, sie ist die treueste Frau der Welt

(Sie werden’s glauben, wenn Sie sie gesehn)

Nur darf sie, sagt sie, ja nichts trinken, sagt sie

Sonst kann sie, sagt sie, einfach für nichts stehen

Aber kann man eine solche Frau heiraten?

Und mit ihr vereint durch dieses Leben gehen?

Sie werden mir natürlich davon abraten

Aber haben Sie sie schon einmal gesehen?

Ach, da ist ja nicht ja

Nein ist nicht nein

Der, der sie einmal sah

Geht mit ihr heim

Aber wenn Sie nicht wollen

Bitte, ich will

Fragen Sie nicht mich, was Sie sollen

Wenn Sie nicht zahlen wollen, soll Sie der Teufel holen

Ach sei’n Sie still!
Ich fragte sie, ob sie sehr gerne trinkt

Sie sagte nein, sie haßt nämlich den Wein

Nur darf man, sagt sie, sie nicht überreden, sagt sie

Sonst gibt sie nach, sie sagt sehr ungern nein

Aber kann man eine solche Frau heiraten?

Und mit ihr vereint durch dieses Leben gehen?

Sie werden mir natürlich davon abraten

Aber haben Sie sie schon gesehen?

Ach, da ist ja nicht ja

Nein ist nicht nein

Der, der sie einmal sah

Geht mit ihr heim

Aber wenn Sie nicht wollen

Bitte, ich will

Fragen Sie nicht mich, was Sie sollen

Wenn Sie nicht zahlen wollen, soll Sie der Teufel holen

Ach sei’n Sie still!

Zij zegt
Zij zegt, dat zij de trouwste vrouw op aarde is

(u zult dat geloven zodra je haar ziet)

Nu durft zij, zegt zij, niets drinken, zegt zij

Ook kan zij, zegt zij, voor niets rechtstaan

Maar kun je met zo’n vrouw trouwen?

En met haar door het leven gaan?

Je zult het me natuurlijk afraden

Maar heb je haar al eens zien staan?

Ach, een ja is geen ja

Een nee geen nee

Als je haar eenmaal ziet

Ga je met haar mee

Want als je dat niet wil

Dan doe ik het wel

Vraag mij niet wat jij moet doen

Als je niet wil betalen, mogen de duivel je komen halen

Ach, wees toch stil


Ik vroeg haar, of ze graag iets dronk

Ze zei neen, ze haat namelijk wijn

En dan mag men, zegt zij, haar niet overhalen, zegt zij

Want, en dat geeft zij toe, ze zegt niet graag neen

Maar kun je met zo’n vrouw trouwen?

En met haar door het leven gaan?

Je zult het me natuurlijk afraden

Maar heb je haar al eens gezien?

Ach, een ja is geen ja

Een nee geen nee

Als je haar eenmaal ziet

Ga je met haar mee

Want als je dat niet wil

Dan doe ik het wel

Vraag mij niet wat jij moet doen

Als je niet wil betalen, mogen de duivel je komen halen

Ach, wees toch stil


(vrije vertaling Alain Pringels)

Der den ich Liebe van Bertolt Brecht voorgedragen door Hugo Maerten.
Der den ich Liebe

Hat mir gesagt

Dass er mich braucht.
Darum

Gebe ich auf mich acht

Sehe auf meinen Weg und

Fürchte von jedem Regentropfen

Dass er mich erschlagen könnte
Degene die ik liefheb
Degene die ik liefheb

Heeft mij gezegd

Dat hij me nodig heeft.
Daarom

Ben ik op mijn hoede

En ga verder op mijn weg

Ik vrees van elke regendruppel

Dat hij me kan verpletteren.
(vrije vertaling Alain Pringels)

Alles verandert (1944) van Bertolt Brecht voorgedragen door David Geysen.
Alles verandert. Opnieuw beginnen

Kun je met de laatste ademtocht.

Maar wat gebeurd is, is gebeurd. En het water

Dat je bij de wijn deed, kun je er

Niet meer uitgieten.
Wat gebeurd is, is gebeurd. Het water

Dat je bij de wijn deed, kun je er

Niet meer uitgieten, maar

Alles verandert. Opnieuw beginnen

Kun je met de laatste ademtocht.
Alles wandelt sich
Alles wandelt sich. Neu beginnen

Kannst du mit dem letzten Atemzug.

Aber was geschehen, ist geschehen. Und das Wasser

Da du in den Wein gossest, kannst du

Nicht mehr herausschütten.
Was geschehen, ist geschehen. Das Wasser

Das du in den Wein gossest, kannst du

Nicht mehr herausschütten. Aber

Alles wandelt sich. Neu beginnen



Kannst du mit dem letzten Atemzug.

  • Mijn zoon, wat er ook van je worden zal
  • Ballade von der unzulänglichkeit Menschlichen Planens
  • Ballade van de ontoereikendheid van ‘s mensen plannen
  • Das Lied vom Surabaya-Johnny
  • Brechtgedichten door David Geysen en Hugo Maerten Over het verdronken meisje
  • Fragen eines lesenden Arbeiters
  • Vragen van een lezende arbeider
  • Herinnering aan Marie A.
  • Errinerung an die Marie A.

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